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Praxis am Untersee 

Etiopathie


Etiopathie ist eine komplementärmedizinische Disziplin, in der Funktionsstörungen durch manuelle diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen im behandelt werden. Die Einheit des Menschen steht dabei im Mittelpunkt. 

Funktionellen Abläufe im Körper werden durch eine etiopatische Behandlung normalisiert. Dies wird durch die Anwendung von manuellen Techniken erreicht, die unter Berücksichtigung der neurologischen, vaskulären Verbindungen und der faszialen Ketten, die unterschiedliche Körpergewebe (Muskeln, Sehnen, Organe, Knochen) miteinander verbinden. 

Entwickelt wurde die Ethiopathie durch den Franzosen Christian Trédaniel in den 1960er Jahren. Nach intensiver Auseinandersetzung mit manuellen Behandlungsmethoden wie Chiropraktik, Osteopathie und Physiotherapie, entwickelte er eine eigene Diagnose- und Therapiemethode, die – ähnlich wie die Osteopathie – auf einer Kombination von manuellen Techniken und modernen Kenntnissen von Anatomie und Physiologie beruht.

Osteopathie


Die Osteopathie wurde vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still Ende des 18. Jahrhunderts entwickelt. Der Begriff leitet sich aus den altgriechischen Worten Pathos (Leiden) und Osteon (Knochen) ab. 

Still geht davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit bildet. Störungen in einem Bereich wirken sich auch auf andere Bereiche aus. Durch die Behandlung des Knochengerüstes und des Bewegungsapparats können sich daher Störungen des Organismus beheben lassen und umgekehrt. 

Ein weitere Ansatz ist, dass alle Körperfunktionen von der Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem abhängen. Arterienverkalkung, blockierte Gelenke oder verspannte Muskeln können die Versorgung des Körpers durch den Blutkreislauf und das Lymphsystem behindern und führen zu Symptomen. Bei Störungen der Versorgung wird der Körper laut Still versuchen, dies zu kompensieren. Der Osteopath kann mit den Händen die Grundspannung von Muskeln, Knochen und Gelenken feststellen und so gestörte Funktionen erkennen. Nach Auffassung Stills heilt sich der Körper grundsätzlich selbst. Die Osteopathie soll die Selbstheilungskräfte aktivieren und fördern.


Praxis am Untersee, Arennenbergstrasse 33, 8268 Salenstein, Tel. 052 508 56 68

Allgemeine Anwendung


Da man in der Osteopathie nicht das Symptom behandelt, sondern versucht die Ursache dafür zu finden und die Selbstregulation zu aktivieren, sind auch die Beschwerden, bei denen eine Behandlung helfen kann sehr vielfältig.


  • Beschwerden im Bewegungsapparat (Knie-, Hüft-, Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterbeschwerden)
  • Migräne und andere Kopfschmerzen
  • Im gynäkologischen Bereich (vor, während und nach der Geburt, bei Kinderwunsch, Regelbeschwerden)
  • Beschwerde im Verdauungssystem (Verstopfung, Blähungen, Magenbrennen, Völlegefühl, Übelkeit)
  • Bei stressbezogenen Beschwerden
  • Nach Verletzungen und Operationen

In der Schwangerschaft


Die Schwangerschaft ist eine Phase intensiver Verbindung zwischen Mutter und Kind. Mit sanften Techniken kann die Osteopathie Sie in dieser Zeit unterstützen bei:


  • Rückenbeschwerden
  • Symphysenschmerzen
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Erschöpfungszuständen


Für die Geburt ist es wichtig dass die Beweglichkeit des Beckens erhalten bleibt        und der Weg durch den Geburtskanal frei ist. Der Osteopath löst Blockaden und Spannungen und unterstützt dabei die Öffnung des Beckens für eine sanfte Geburt. Auch bei Beschwerden nach der Geburt kann Osteopathie eine grosse Hilfe sein.

Bei Säuglingen und Kindern


Nicht nur die Mutter, auch ein Säugling ist während der Geburt, ganz gleich ob Kaiserschnitt oder natürliche Geburt, enormen Kräften ausgesetzt. Daher kommt es häufig zu Blockaden, vor allem im Halswirbelbereich.

Die sanften, schmerzfreien Techniken der Osteopathie können diese Blockaden lösen.

Osteopathie hilft oder Unterstützt sehr gut bei:

  • Schreikindern
  • Asymmetrien, Schiefhals, KISS-Syndrom
  • Plagiozephalus
  • Bauchkrämpfen und  Koliken
  • Unruhen und Schlafstörungen


Bei älteren Kindern sind es eher Kopfschmerzen, Unruhezustände und Schmerzen in Knie, Hüfte und Rücken. Aber auch bei kieferorthopädischen Behandlungen kann Osteopathie unterstützen.

Konsultation und Preise


Eine Behandlung dauert in der Regel 50 – 60 Minuten (inkl. Vor- und Nachbereitung), kann aber je nach Problematik oder bei Kleinkindern auch kürzer sein. Die Kosten betragen 150,-  CHF pro Behandlung.

Die Anzahl der benötigten Sitzungen ist abhängig vom Beschwerdebild.